Allgemeine Informationen

Der Philip C. Jessup International Moot Court ist der älteste und renommierteste studentische Wettbewerb einer Gerichtssimulation der Welt. Er findet jährlich in der Zeit von September bis April statt und beschäftigt sich mit aktuellen Rechtsfragen des Völkerrechts. Ausgerichtet wird er von der undefinedInternational Law Students‘ Association (ILSA). Simuliert wird ein Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag. Ausgangspunkt ist dabei ein fiktiver Rechtsstreit zwischen zwei fiktiven Staaten. Die Studierenden vertreten als Team (vier bis fünf Personen) sowohl aus Kläger als auch aus Beklagtensicht die Interessen ihres jeweiligen Staates.

In der ersten Phase des Moot Courts (September bis Januar) verfassen die Studierenden völkerrechtliche Schriftsätze für den Kläger und Beklagten.In der zweiten Phase (Januar bis April) treten die Studierenden zunächst im Rahmen eines deutschlandweiten Wettbewerbs vor einem fiktiven Internationalen Gerichtshof als Anwälte auf und vertreten hier ihre Rechtsauffassung.  

Traditionell greift der Philip C. Jessup International Moot Court aktuelle weltpolitische Themen auf. In den letzten Jahren ging es unter anderem um Fragen der Cyberkriminalität, des Klimawandels sowie der Kompensation für die Verursachung von Flüchtlingsströmen. Im Jahr 2017 widmet sich der Wettbewerb unter anderem Fragen der maritimen Kriegsführung und der Verletzung eines nuklearen Abrüstungsvertrages.

Der Jessup Moot Court an der Universität Düsseldorf

An der Juristischen Fakultät wird der Philip C. Jessup Moot Court intensiv vom Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht von Frau Prof. Dr. Kreuter-Kirchhof betreut. Das jeweilige Team wird im Sommersemester eines jeden Jahres ausgewählt und nimmt im September seine Arbeit auf.

Während der mündlichen Phase plädiert das Team im Rahmen von Probepleadings an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und bei verschiedenen Düsseldorfer Anwaltskanzleien. Darüber hinaus reiste das Team in den vergangenen Jahren stets im Rahmen der Universitätspartnerschaft mit der Suffolk Law School nach Boston und New York, um dort Erfahrungen im englischsprachigen Ausland zu sammeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der undefinedWebsite der Düsseldorf Moot Association e.V. oder auf undefinedFacebook. Bei Fragen steht Ihnen gerne Herr undefinedThorsten Bischof zur Verfügung.

Aussagekräftige Bewerbungen (Lebenslauf, englisches Motivationsschreiben, Abiturzeugnis, Aufstellung über die bisherigen Studienergebnisse, weitere Zeugnisse und Unterlagen) für die Saison 2018/2019 können im nächsten Bewerbungszeitraum im Sommersemester 2018 in elektronischer Form (ein PDF-Dokument) ebenfalls bei Herrn undefinedThorsten Bischof eingereicht werden.

Die erfolgreiche Teilnahme führt zu dem Erwerb eines:

  • Freisemsters / fremdsprachlicher Unterricht im Umfang von mindestens 16 SWS i.S.d. § 25 Abs. 2 Nr. 5 JAG NRW
  • Seminarscheins i.S.d. § 5 Abs. 2 Nr. 4 SchwPO
  • Fremdsprachenscheins / Nachweises über den Besuch einer fremdsprachlichen rechtswissenschaftlichen Veranstaltung i.S.v. § 7 Abs. 1 Nr. 4 JAG NRW.

Allgemeine Informationen zum Philip C. Jessup Moot Court erhalten Sie ferner in der undefinedhier verfügbaren Präsentation.

 

 

Lehrstuhlinhaberin

Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof

Universitätsstr. 1
Gebäude: 24.81
Etage/Raum: 00.52
Tel.: +49 211 81-11435
Fax: +49 211 81-11456

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Sekretariat

Yvonne Töpperl-Hönsch

Gebäude: 24.81
Etage/Raum: 00.52
Tel.: +49 211 81-11436
Fax: +49 211 81-11456

Sprechstunde

Mo-Do 09:30 - 12:30 Uhr

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenLehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht