In-House Moot Court im Öffentlichen Recht

Der In-House Moot Court im Öffentlichen Recht kombiniert die Elemente eines Seminars mit denen eines Gerichtsspiels (Seminar-Moot Court).

Im Rahmen der Teilnahme kann ein Seminarschein erworben werden sowie gegebenenfalls ein Schein über den Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Alle Studierenden erhalten eine Urkunde über die Teilnahme an dem Moot Court, gegebenenfalls unter Hervorhebung besonderer Einzel- bzw. Teamleistungen (bestes Team, beste mündliche Einzelleistung, beste Seminararbeit).

Die Studierenden bearbeiten in Einzelarbeit eine aktuelle verfassungs- bzw. grundrechtliche Fragestellung im Rahmen einer wissenschaftlichen Seminararbeit. Darauf folgt ein Gerichtsspiel (Moot Court-Format) zu der Thematik. Schließlich werden die Erkenntnisse des Gerichtsspiels in die Seminararbeiten integriert.

Die Veranstaltung ist für Studierende des zweiten Semesters im Anschluss an den Besuch der Grundrechtsvorlesung konzipiert und findet daher immer im Sommersemester statt. Auch Studierende anderer Fachsemester können sich bewerben, wenn sie eine Grundrechtsvorlesung gehört haben. Darüber hinaus sind Ausnahmen im Einzelfall möglich.

Ziel ist es, dass die Studierenden in eine Materie des Pflichtstoffs vertieft eindringen und dabei sowohl Kompetenzen bei der Anfertigung schriftlicher Arbeiten als auch rhetorische Fähigkeiten in der Diskussion erwerben. Phasen der Einzel- und der Gruppenarbeit wechseln sich ab und ergänzen sich gegenseitig. Hierbei werden die Studierenden optimal betreut. Dafür stehen neben dem Veranstalter selbst wissenschaftliche Mitarbeiter zur Verfügung. Sowohl die Anfertigung der Seminararbeit als auch der Wettbewerb werden intensiv angeleitet bzw. gecoacht. Hinzu kommt die Chance, im Wettbewerb vor dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Düsseldorf, vor Richtern aus der Verwaltungsgerichtsbarkeit, vor Rechtsanwälten, vor Professoren sowie vor einer aktuellen oder ehemaligen Richterin oder einem aktuellen oder ehemaligen Richter des BVerfG „aufzutreten“. Preise für die oben genannten besonderen Einzel- bzw. Teamleistungen setzen weitere Anreize. Vor allem aber sind die Kompetenzen, die alle Studierenden im Rahmen der Veranstaltung erwerben können, für weitere Prüfungen und weit darüber hinaus grundlegend.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist insgesamt etwas zeitintensiver als ein Seminar einzustufen. Die Veranstaltung ist aber so konzipiert, dass die zeitliche Belastung begrenzt bleibt. Der kontinuierliche Studienplan wird durch diese Veranstaltung – anders als bei internationalen Moot Courts – nicht unterbrochen.

Für weitere Informationen wird auf das nachfolgende Regelwerk sowie die nachfolgenden Berichte zu den einzelnen Moot Courts verwiesen.

Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Lothar Michael

Gebäude: 24.81
Etage/Raum: 00.46
Tel.: +49 211 81-11412
Fax: +49 211 81-11673

Sprechstunde

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