3. Deutsch-österreichisches Seminar im Zivilprozessrecht –
Grazer Studierende zu Besuch in Düsseldorf

Vom 21. bis 23. Mai 2019 fand das 3. Deutsch-österreichische Seminar im Zivilprozessrecht zum Thema „Digitalisierung und Zivilprozess“ in Düsseldorf statt.

Vom 21. bis 23. Mai 2019 besuchten 16 Studierende der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam mit Herrn Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Garber und seinen Mitarbeitern Frau Marie-Luise Zirngast, Herrn Christian Fantur und Herrn Bernhard Sommer Düsseldorf, um dort mit zehn Studierenden der Heinrich-Heine-Universität unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Katharina Lugani und ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern Arne Conen und Raphael Hillus ein rechtsvergleichendes Seminar zum Thema „Digitalisierung und Zivilprozess“ abzuhalten.

Das Seminar wurde am Dienstag, 21. Mai mit einer Führung durch die Düsseldorfer Altstadt und einem geselligen Abendessen in einer Düsseldorfer Brauerei eröffnet. Am Mittwoch, 22. Mai hielten die Studierenden die ersten fünf Seminarvorträge im Haus der Universität am Schadowplatz in Düsseldorf. Diese hatten die Studierenden im Vorfeld, ebenso wie die Seminararbeiten, gemeinsam mit hren österreichischen Partnern erarbeitet. Die Vorträge am Mittwoch befassten sich mit den europäischen Vorgaben hinsichtlich der Digitalisierung des Zivilprozesses, der elektronischen Aktenführung, der Verhandlung und Beweisaufnahme im Wege der Bild- und Tonübertragung, elektronischen Dokumenten und der Beweiskraft und Beweiserleichterungen bei elektronischen Dokumenten. Jeweils im Anschluss der Vorträge fand eine angeregte Diskussion im Plenum statt. Zwischen den Vorträgen hatte die Gruppe die Gelegenheit, Düsseldorf per geführter Fahrradtour zu erkunden. Der erste Vortragstag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, an dem auch Teilnehmerinnen des letzten Jahres teilnahmen. Am Donnerstag, 23. Mai hielt die zweite Hälfte der deutsch-österreichischen Paare ihre Vorträge zu den Themen DSGVO und Digitalisierung des Zivilprozesses, Verfahrensführung in einer Fremdsprache, Verwendung von Kameraaufzeichnungen vor Gericht, Bild- und Tonübertragung aus dem Gerichtssaal und der zukünftigen Bedeutung von Legal Tech gehalten. Auch diese Themen gaben Anlass zu kontroversen und lebhaften Diskussionen. Die Vorträge gewährten viele interessante Einblicke in Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Verfahrensrechtsordnungen im Umgang mit der Digitalisierung. In der Mittagszeit erhielten die Studierenden eine spannende und ausführliche Führung durch den Düsseldorfer Medienhafen. Nach dem Abschluss der Vorträge fand das Seminar bei einem gemeinsamen Abendessen und geselligem Beisammensein seinen Ausklang.

Das Kooperationsseminar von Univ.-Prof. Mag. Dr. Garber und Prof. Dr. Lugani fand nach den Jahren 2017 und 2018 nun bereits zum dritten Male statt und wird im Sommersemester 2020 voraussichtlich ein viertes Mal in Wien abgehalten werden. Wir danken Herrn Univ.-Prof. Mag. Dr. Garber und seinem Lehrstuhlteam für die angenehme Zusammenarbeit und der Kanzlei CMS Hasche Sigle für die großzügige Förderung des Rahmenprogramms.

Lehrstuhlinhaberin

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