Juristinnen und Juristen im Dialog: Wirkungsvolles Auftreten im Beruf

Frau Prof. Dr. Katharina Hilbig-Lugani, Frau Karolina Lange, Frau Mareike Gehrmann und Frau Carmen Brablec

Am 3. Mai 2017 fand erneut eine von der Fakultätsgleichstellungsbeauftragten Frau Prof. Dr. Hilbig-Lugani organisierte Veranstaltung der Reihe „Juristinnen und Juristen im Dialog“ statt. Thema der Veranstaltung war „wirkungsvolles Auftreten im Beruf“. Die Veranstaltung fand regen Zuspruch unter Studierenden und Examinierten. Als Referentinnen traten Frau Carmen Brablec – „Marken-Expertin, Speakerin, Autorin, leidenschaftliche Netzwerkerin“ – sowie Frau Karolina Lange, LL.M. (Medizinrecht) und Frau Mareike Gehrmann, beide Rechtsanwältinnen bei Taylor Wessing, auf.

Frau Brablec begann mit einem Referat zum Thema „Image Sells – von der Juristin zur gefragten Expertin“. Um sein persönliches Image aufzuwerten, solle man sich von der Menge abheben und  „unverwechselbar“ werden. Da wir – auch Arbeitgeber und Mandanten – die meisten Entscheidungen durch den „Autopiloten“ - also unbewusst - treffen, sollte man sich fragen, was „die eigentliche Leistung hinter der Leistung“ ist, die dem Gegenüber angeboten wird. Hierfür sei insbesondere wichtig sich drei persönliche Werte zu definieren, die den Anbieter charakterisieren. Frau Brablec stellte mehrere Strategien zur vor, mit der die Herausbildung des eigenen Image gestärkt werden kann – die Beziehungsstrategie, die Experten-Strategie und die Influencer-Strategie. Bei ersterem steht der Aufbau eines persönlichen Netzwerks im Vordergrund, bei der Experten-Strategie die Wahrnehmung durch andere als besonders ausgewiesen in einem bestimmten Gebiet und bei letzterer die Nutzung von social media und Blogs. 

Der zweite Vortrag „Wirkungsvolles Auftreten im Beruf oder Jeder ist dazu bestimmt, zu leuchten!“ von Frau Lange und Frau Gehrmann beschäftigte sich mit der Frage „Was hindert uns daran zu leuchten?“ bzw. „Wieso setzen wir nicht die Tools um, die uns zur Image-Verschaffung gegeben werden?“. Als mögliche Gründe gingen die Referentinnen unter anderem auf Angst (davor sich zu blamieren, Verantwortung zu übernehmen oder nicht genug zu sein), Glaubensmuster (z.B. kulturelle Muster, Erziehungsmuster) und Perfektionismus ein. Um zu leuchten, solle man sich davon lösen. Letztendlich sei die eigene Authentizität entscheidend. In der abschließenden Diskussion wurde unter anderem der Ratschlag gegeben sich nicht zu viele Gedanken über die nächsten Hürden zu machen, sondern vielmehr über sie springen sollte und, dass für den beruflichen Erfolg die Beherrschung der juristischen Grundwerkzeuge unerlässlich sei.

Gleichstellungsbeauftragte der Juristischen Fakultät

Prof. Dr. Katharina Hilbig-Lugani

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