IX. Düsseldorf Pre Moot Rounds

v.l.n.r.: Jonas Weise (Coach), Jan Marklund, Svenja Ehrmann, Laura-Katharina Pauli, Miriam Haller, Dominique Kowoll, Mathias Bähr, Denis Schütz (Coach)

Bereits zum neunten Mal kamen vom 10.-12.03.2016 ungefähr 120 Studierende und mehr als 70 Praktiker aus 12 verschiedenen Nationen nach Düsseldorf, um an den von der Düsseldorf Moot Association und dem Freundeskreis der Juristischen Fakultät in Kooperation mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit organisierten Düsseldorf Pre Moot Rounds teilzunehmen. Diese bereiten die Studierenden auf die in der Osterwoche stattfindenden Endausscheidungen des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien vor und haben sich inzwischen zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Teams entwickelt.

Der Vis Moot Court ist einer der größten studentischen Wettbewerbe in den Rechtswissenschaften, an dem jedes Jahr tausende Studierende teilnehmen und dabei ein Schiedsverfahren aus Anwaltsperspektive simulieren. Die Studierenden arbeiten über den Zeitraum eines halben Jahres an einem fiktiven, aber dennoch praxisnahen Fall und bereiten für diesen sowohl einen Kläger- als auch einen Beklagtenschriftsatz vor.

In Düsseldorf bot sich den 14 teilnehmenden Teams dann im Rahmen der Pre Moot Rounds noch einmal die Gelegenheit, ihre auf den Schriftsätzen basierenden mündlichen Argumentationen vor zahlreichen renommierten Praktikern und Experten des Schiedsverfahrensrechts zu testen. In diesem Jahr gab es zudem noch die Möglichkeit, unmittelbar vor dem Wettbewerb an einer Konferenz der DIS 40-Rhein-Ruhr im Haus der Universität teilzunehmen, bei denen speziell aus Wien angereiste Experten des Vienna International Arbitral Centre (VIAC) über die in diesem Jahr im Wettbewerb geltenden VIAC-Schiedsregeln einige wertvolle Insidertipps geben konnten.

Der Wettbewerb sah im Anschluss einen straffen Zeitplan mit vier Pleadings für jedes Team in zwei Tagen vor, was logistisch nur durch die Bereitstellung von Konferenz-Räumen durch zehn Düsseldorfer Kanzleien möglich war. Die teilnehmenden Teams waren von der Atmosphäre während der Düsseldorfer Pre Moot Rounds sehr angetan, wozu sicherlich auch das Rahmenprogramm mit einem Eröffnungs-Empfang bei der Kanzlei Heuking, einem Brauereiabend in der Düsseldorfer Altstadt und einem Schlussempfang in den spektakakulären Räumlichkeiten der Kanzlei Hogan Lovells im Sky Office beitrug, wo die Universität Bonn als Sieger des diesjährigen Wettbewerbs verkündet wurde.

Das heimische Team der Heinrich-Heine-Universität, bestehend aus Mathias Bähr, Svenja Ehrmann, Miriam Haller, Dominique Kowoll, Jan Marklund und Laura-Katharina Pauli, das wie immer auf die hervorragende Betreuung der beiden Coaches Denis Schütz und Jonas Weise unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Katharina Hilbig-Lugani und Prof. Dr. Christian Kersting vertrauen konnte, zeigte eine exzellente Leistung und erzielte mit dem zweiten Platz dies beste Platzierung des „Heimteams“ in der Geschichte der Düsseldorf Pre Moot Rounds. Nach dieser grandiosen Generalprobe reiste das Team voller Selbstbewusstsein in der Folgewoche zum Wettbewerb nach Wien.

Auf diesem Weg sei allen Sponsoren, Kanzleien und Schiedsrichtern gedankt, die diese Veranstaltung wieder zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

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