Geschichte der juristischen Fakultät

basierend auf einem Vortrag von Prof. Dr. Dirk Olzen am 28. April 1999 vor der Rechtsanwalts- kammer Düsseldorf.

Der Wunsch nach einer Rechtsakademie in Düsseldorf wurzelt nach Ansicht des bekannten Historikers und Juristen Guntram Fischer im 16. Jahrhundert. In der damals herrschenden Atmosphäre geistiger Erneuerung, an der bekannte Gelehrte wie Erasmus von Rotterdam, Philipp Melanchton und auch Conrad Heresbach beteiligt waren, erstarkte in Deutschland mit dem Niedergang des Reiches der Partikularismus. Auf der Suche nach mehr Unabhängigkeit von Papst und Kaiser gründeten viele Landesfürsten eigene Hochschulen, um über die Erziehung die innere Einheit in ihrem Einflußgebiet zu stabilisieren und geeignete Landesbeamte heranzubilden. Zu solchen Fürsten zählte auch Wilhelm der Reiche, der von 1539-1592 lebte und dem u. a. die Herzogtümer Berg, Jülich und Cleve, sowie die Grafschaften Mark und Ravensberg gehörten. Sein Lehrer war der bekannte Humanist und Rechtsgelehrte Conrad Heresbach, der dem Fürstenhaus von Erasmus von Rotterdam empfohlen worden war und seinerseits bei dem Freiburger Juristen und Stadtschreiber Ulrich Zasius studiert hatte. Auf seine Initiative und unter der Leitung des Gründungsdirektors Johann Monheim errichtete Wilhelm der Reiche 1545 das "gymnasium illustre", dessen Lehrplan weit über den einer Schule hinausging, so daß es rein tatsächlich für damalige Zeiten bereits den Rang einer Universität hatte. Der Abschluß dort befähigte zunächst zur Anstellung als Pfarrer, später bildete die Monheim'sche Schule auch Staatsbeamte und Juristen aus. Das Gymnasium sollte jedoch nur 75 Jahre bestehen.

Danach gab es einige Zeit keinen akademischen Rechtsunterricht, bis eine eigene Landeshochschule entstand. Wann es zu ihrer Gründung gekommen ist, kann man nicht genau nachweisen. Den ersten Hinweis liefert u. a. eine Approbationsurkunde, die Jan Wellem am 1. 5. 1712 an einen Professor Busch aushändigte. Spätestens 1755 wurde der privilegierte Status der Juristen-Akademie zu Düsseldorf durch Kurfürst Karl Theodor bestätigt. Der Vorlesungsbetrieb kam nun richtig in Gang, alle Veranstaltungen wurden in lateinischer Sprache gehalten. Sie orientierten sich zunächst am römischen Recht, später kamen naturrechtliche Vorlesungen hinzu. Vorgetragen wurden alle Disziplinen - zunächst das Privatrecht, später auch das Kriminalrecht und das Öffentliche Recht. In Abhängigkeit von den politischen Verhältnissen der Zeit verlief die Entwicklung der Akademie in den folgenden Jahrzehnten ruhig oder stürmisch. Vor allem in den Kriegszeiten und der anschließenden Besetzung Düsseldorfs und des linken Rheinufers durch die Franzosen im Jahre 1793 begannen eine Krise und ein starker Rückgang der Studentenzahlen. Es ist interessant, daß einer der Professoren der Rechtsakademie vorwarf, sie betreibe das übliche Brotstudium, das nur auf "Küche und Keller" ausgerichtet sei. Die betriebene Reduzierung des Vorlesungsstoffes sei nach seiner Auffassung ein "betrüblicher Irrglaube". Er verlangte ein in die Tiefe und in die Breite gehendes Rechtsstudium und dafür die erforderliche Anzahl von Professoren, Forderungen, die wir heute mit freundlicher Regelmäßigkeit ebenfalls erheben, die sich damals wie heute nicht durchsetzten, und die Fischer in seinem Buch als Ursache für den Niedergang der damaligen Rechtsakademie beschrieben hat.

Anfang des 19. Jahrhunderts verlor die Juristische Akademie zu Düsseldorf zunehmend an Bedeutung. Pläne einer Zusammenlegung mit der schon vorhandenen Duisburger Universität scheiterten ebenso wie Bestrebungen, in Düsseldorf eine wirkliche Universität mit einer Juristischen Fakultät aufzubauen. Die Rechtsakademie wurde allerdings aufrecht erhalten, wobei nun auch Vorlesungen über den "Code Napoleon" auf dem Lehrplan standen. Letztlich handelte es sich aber nur noch um lebensverlängernde Maßnahmen. Bedingt durch die politische Situation und die leeren Kassen des Landes kam keine staatliche Hilfe mehr; nur der zum Teil unentgeltliche Einsatz einzelner Professoren ermöglichte noch einen gewissen Vorlesungsbetrieb. 1815 wurde das letzte Mitglied der Akademie von seiner Lehrverpflichtung entbunden und beendete damit gleichzeitig mehr als 100 Jahre Düsseldorfer Rechtsakademie, wobei damals keiner daran geglaubt hätte, daß dies fast 180 Jahre ohne juristische Vorlesungen in Düsseldorf bedeuten würde.

Die neuere Entwicklung begann mit der Medizinische Akademie war, die 1923 eröffnet wurde und 1935 das Promotionsrecht erhielt. 1965 wandelte die Landesregierung die Medizinische Akademie in die Universität Düsseldorf um, 1966 wurde zunächst eine kombinierte Naturwissenschaftlich-Philosophische Fakultät gegründet, die sich 1969 in zwei selbständige Fakultäten spaltete.

Schon Mitte der 60er Jahre entstanden auch die ersten Pläne zur Gründung einer juristischen Fakultät, betrieben durch den damaligen Kultusminister Prof. Dr. Mikat, unterstützt auch vom Justizminister Dr. Dr. Neuberger. Dieser Plan scheiterte unter anderem daran, daß der Nachfolger von Herrn Mikat, Herr Minister Hollerbach, ihn nicht weiter verfolgte, sondern andere Prioritäten setzte.

Der zweite Versuch der Fakultätsgründung begann Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre. Das Ministerium forderte durch Erlaß im September 1971 die Universität zur Stellungnahme auf, ob sie mit einer Juristischen Fakultät an dem damals ins Leben gerufenen "Modell einer einstufigen juristischen Ausbildung" teilnehmen wolle. Der Senat der Universität gab seine Zustimmung unter der Voraussetzung, daß der Ausbau der Universität Düsseldorf durch die Neugründung nicht beeinträchtigt würde. Am 19. 10. 1971 kam es zu einem Errichtungsbeschluß. In den Landeshaushalt 1973 wurden auch drei Stellen für die Juristische Fakultät eingestellt und geplant, 1975 den Studienbetrieb anlaufen zu lassen. Insbesondere wegen der Befürchtung der Universität, ihrerseits Stellen abgeben zu müssen, kam es dann jedoch nicht zur Gründung der Fakultät. Die Stellen wurden von der Universität umgewidmet und anderweitig verwendet, nach längeren Querelen auch der Gründungsbeschluß im Februar 1978 aufgehoben. In der Auseinandersetzung warf der damalige Ministerpräsident der Universität Untätigkeit vor und verwahrte sich gegen die Senatskritik am Widerruf des Gründungsbeschlusses.

Die an sich allseits anerkannte Notwendigkeit einer Juristenausbildung in Düsseldorf führte in der Folgezeit zu neuen Initiativen aus der Praxis, die das Ministerium wiederum mit einer Aufforderung an die Universität beantwortete, von sich aus tätig zu werden. Der Senat beschloß daraufhin im Mal 1979, jetzt eine kombinierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät zu errichten. Man erteilte dem Tübinger Öffentlichrechtler Professor Püttner einen Gutachtenauftrag, der 1980 Vorschläge für eine gemeinsame Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät erarbeitete. Er ging von einem anfänglichen Minimalbedarf von 20 Professuren aus, 11 für Rechtswissenschaft, 7 für Wirtschaftswissenschaft und 2 für Sozialwissenschaften. Der von ihm vorgeschlagene Endausbau hätte 18 rechtswissenschaftliche Lehrstühle vorgesehen, eine Zahl, die wir immer wieder vom Ministerium gefordert haben, und die auch für die Fakultätsgründungen in den neuen Bundesländern zugrunde gelegt worden.

Der akademische Senat gründete nach Abschluß des Gutachtens eine Kommission, in der sich u. a. bereits der spätere Rektor Prof. Kaiser als Abgesandter der Philosophischen Fakultät beteiligte. Als man schließlich das Ministerium um Genehmigung des Beschlusses zur Errichtung einer Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bat, wurde dies vom Wissenschaftsminister im August 1981 abgelehnt, insbesondere unter Hinweis auf die fehlenden Mittel. Resigniert konnte man also feststellen, daß sämtliche Bemühungen gescheitert waren, sowohl die der Justiz, für die sich der damalige Präsident des Landgerichtes, Herr Sirp, besonders eingesetzt hatte, als auch die des damaligen Oberlandesgerichtespräsidenten Dr. Wiesen. Das Gleiche gilt für die Bemühungen der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, namentlich durch Dr. Bruckhaus, später auch durch Herrn Lehne.

Der dritte Versuch zur Gründung einer Juristischen Fakultät an der zwischenzeitlich so benannten Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Frühjahr 1991 basierte auf einer Initiative insbesondere des Rektors Kaiser nach entsprechenden Signalen aus dem Ministerium, die Umstände seien günstig. Alle waren sich darüber im klaren, daß schnelles Handeln erforderlich sein würde. Der Finanzbedarf der neuen Bundesländer einerseits und der geplante Ausbau Bonns als Wissenschaftsstadt andererseits ließen befürchten, daß zu einem späteren Zeitpunkt keine Mittel mehr für die Errichtung einer Juristischen Fakultät bereitgestellt werden könnten. Aber auch jetzt wurde wieder von der Universität erwartet, einen großen Teil der Personalausstattung selbst zu erbringen. Unterstützung fand das Vorhaben unter anderem wieder bei Prof. Mikat, aber auch bei der Rechtspraxis, z. B. bei dem Vorsitzenden des Düsseldorfer Anwalt-Vereins Dr. Böhm, der die Forderung nach einer Juristischen Fakultät nachdrücklich namens der Anwaltschaft unterstützte.

Bereits in der frühen Planungsphase wurde deutlich, daß an der HHUD kein traditionelles Juristenstudium gewünscht war. Auf Veranlassung der damaligen Wissenschaftsministerin Anke Brunn wurde geprüft, ob das Fach Rechtswissenschaft nicht als Reformstudiengang in Zusammenarbeit mit der FernUniversität - Gesamthochschule Hagen eingerichtet werden könnte. In einem Modellversuch sollten Präsenzveranstaltungen und Fernstudienmaterial miteinander kombiniert werden, um den Studienerfolg steigern zu können. Beide Hochschulen erklärten sich bereit, den Studiengang gemeinsam durchzuführen, der auch heute noch diesen Titel trägt. In den Planungen war davon ausgegangen worden, daß das erforderliche Lehrangebot jeweils zur Hälfte von beiden Universitäten erbracht werden würde. Die benötigten Professorenstellen - drei stellte das Land und sechs sollte die Universität beibringen - wurden durch Umverteilung innerhalb der Universität zur Verfügung gestellt.

Am 15. Juli 1992 wurde der Gemeinsame Studiengang Rechtswissenschaft durch Erlaß genehmigt.

Geschichte der juristischen Fakultät seit 1992

1992

Übereinkommen der Rektoren der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fernuniversität Hagen zur Einrichtung eines gemeinsamen rechtswissenschaftlichen Studiengangs. Bildung einer Gründungskommission; Vorsitzender: Prof. Dr. h.c.mult. Paul Mikat; Gründungsbeauftragter: Prof. Dr. Hans Boldt.

WS 1992

Immatrikulation von 100 Studenten für den Studiengang Rechtswissenschaft. Aufnahme des Studienbetriebs. Dozenten sind (außer Prof. Dr. Boldt) zum Teil Hagener Professoren, zum Teil im Bewerbungsverfahren stehende Hochschullehrer.

01.10.1993

Bezug des Studienhauses am Fürstenwall.

26.11.1993

Genehmigung der Juristischen Fakultät im Aufbau durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW.

01.01.1994

Amtsantritt von Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (erster Hochschullehrer der Juristischen Fakultät; Gründungsdekan).

1994

Besetzung von 5 weiteren Lehrstühlen (Prof. Dres. Dörner, Frister, Kokott, Noack, Olzen).

Ende 1994

Konstituierung des Fakultätsrats; Wahl von Prof. Dr. Oebbecke zum Dekan.

09.02.1995

Akademischer Festakt der Universität zur Feier der Errichtung der Juristischen Fakultät.

1995

Besetzung von zwei weiteren Lehrstühlen (Prof. Dres. Hoeren, Sachs).

01.04.1996

Amtsantritt des neuen Dekans, Prof. Dr. Heinrich Dörner; Berufung von Prof. Dr. Schlehofer.

Okt. 1996

Umzug auf den Universitätscampus in das neu errichtete Juridicum.

12.02.1997

Festakt zur Einweihung des neuen Juridicums; Hauptredner: NW-Justizminister Dr. Fritz Behrens.

SS 1997

Prof. Dr. Hoeren und Prof. Dr. Oebbecke wechseln an die Universität Münster. Erste Absolventen des Studiengangs bestehen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen das 1.Juristische Staatsexamen.

WS 1997

Prof. Dr. Pohlmann übernimmt den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Zivilverfahrensrecht. Die Juristische Fakultät umfasst 819 Studenten.

WS 1998

Prof. Dr. Olzen übernimmt das Amt des Dekans. Düsseldorfer Unternehmen und Anwaltskanzleien stellen die Anschubfinanzierung für einen Stiftungslehrstuhl Gewerblicher Rechtsschutz sicher.

SS 1999

Prof. Dr. Dörner geht nach Münster. Prof. Dietlein wird Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht und Verwaltungslehre

WS 1999

Prof. Dr. Looschelders wird auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung berufen.

SS 2000

Prof. Dr. Ulrich Noack übernimmt das Amt des Dekans. Der Lehrstuhl Gewerblicher Rechtsschutz und Bürgerliches Recht wird mit Herrn Prof. Dr. Busche besetzt.

WS 2000

Der Lehrstuhl deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht (Nachfolge Prof. Dr. Kokott) wird mit Herrn Prof. Dr. Alexander Lorz, LL.M besetzt Ein Stiftungslehrstuhl "Unternehmenssteuerrecht" wird ausgeschrieben. Der Zusatzstudiengang "Angloamerikanisches Recht" startet (unterstützt von der Kanzlei Lovells).

SS 2001

Die Kooperation mit der Fernuniversität Hagen wird durch eine Rechtsverordnung des Wissenschaftsministeriums beendet. Ein Studiengang in alleiniger Trägerschaft der Fakultät wird genehmigt. Das Zentrum für Gewerblichen Rechtsschutz wird errichtet Dr. Krieger und Dr. Seibert werden zu Honorarprofessoren ernannt Dr. Bilda wird die Ehrendoktorwürde verliehen.

WS 2001

Prof. Dr. Morlok wechselt von Hagen nach Düsseldorf; Dr. Kurt Wessing und Dr. h.c. Leimbach werden Ehrendoktorwürden verliehen.

SS 2002

Prof. Dr. Frister übernimmt das Amt des Dekans.

Prof. Dr. Sachs wechselt nach Köln.

WS 2002

Prof. Dr. Altenhain (Strafrecht), Prof. Dr. Feuerborn (Zivilrecht) und Prof. Dr. Hey (Steuerrecht) werden ernannt.

SS 2003

Prof. Dr. Michael (öffentliches Recht) wird ernannt.

WS 2003

Prof. Dr. Frister übernimmt das Amt des Dekans. Der Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht wird mit Herrn Prof. Dr. Jansen besetzt.

SS 2004

Prof. Dr. Schlehofer übernimmt das Amt des Dekans. Prof. Dr. Pohlmann geht nach Münster. Baubeginn für das Juridicum II. Dr. Gieseler und Dr. Klenke werden zu Honorarprofessoren ernannt.

WS 2004

Die Fakultät feiert ihr zehnjähriges Bestehen, zugleich wird Herrn Staatsminister a.D. Senator h.c. em. Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Paul Mikat die Ehrendoktorwürde verliehen.

Prof. Dr. Körber erhält eine Professur (Bürgerliches Recht). Dr. Meier-Beck und Dr. Prinz werden zu Honorarprofessoren ernannt.

SS 2005

Das Juridicum II und die Fachbibliothek werden bezogen. Dr. Hansmann und Universitätskanzler Pallme König werden zu Honorarprofessoren ernannt. Prof. Dr. Claussen wird eine Ehrendoktorwürde verliehen. Prof. Dr. Körber geht nach Jena. Der Lehrstuhl wird mit Frau PD Dr. Preuß als Lehrstuhlvertretung besetzt.

Herr Georg bekommt eine Ehrendoktorwürde verliehen. Zum Wintersemester 2005/2006 wird ein integrierter deutsch-französischer Studiengang mit Cergy-Pontoise und Düsseldorf eingerichtet. Die Partnerschaft mit der Radzyner Law School Herzliya (Israel) wird ausgebaut.

WS 2005

Prof. Dr. Dietlein übernimmt das Amt des Dekans. Frau Prof. Dr. Hey erhält einen Ruf nach Köln.

SS 2006

Frau Prof. Dr. Preuß wird ernannt. Frau Prof. Dr. Hey geht nach Köln.

Herr Prof. Dr. Jansen geht nach Münster. RiBGH Dr. Strohn erhält einen Lehrauftrag für die Veranstaltung "Höchstrichterliche Rechtsprechung zum Gesellschaftsrecht".

WS 2006

Herr Dr. Elsing wird zum Honorarprofessor ernannt. In einem Bewerbungsverfahren werden zwei Lehrstühle ausgeschrieben. Prof. Dr. Lorz wird Staatssekretär für Kunst und Wissenschaft in Hessen. Der erste hauseigene Habilitand, Dr. Mark Deiters, folgt einem Ruf nach Münster. Gründung der Düsseldorf Law School wird beschlossen.

SS 2007

Prof. Dr. Kersting wird ernannt (Bürgerliches Recht). Prof. Dr. Drüen wird ernannt (öffentliches Recht). Dr. Vossen wird Honorarprofessor. Die Düsseldorf Law School (DLS) wird gegründet. Es findet die erste Düsseldorf Arbitration School statt.

WS 2007

Prof. Dr. Looschelders übernimmt das Amt des Dekans. Prof. Dr. Drüen hält seine Antrittsvorlesung. Prof. Dr. Looschelders erhält Rufe nach Köln und Mannheim. Den Ruf nach Mannheim lehnt er ab. Mit Köln finden Verhandlungen statt.

Die Studenten starten für den beliebten Professor die Aktion "Ohne Looschi seh' ich rot!" Prof. Dr. Frister erhält einen Forschungspreis. Prof. Dr. Morlok nimmt eine Gastprofessur in Tiflis (Georgien) wahr. Der erste Jahrgang des LL.M. Studiengangs Medizinrecht startet erfolgreich. Der Kooperationsvertrag mit der Radzyner Law School wird verlängert.

SS 2008

Prof. Dr. Looschelders lehnt den Ruf nach Köln ab und bleibt in Düsseldorf. Dr. Wessing erhält eine Honorarprofessur. Prof. Dr. Kersting hält seine Antrittsvorlesung. Es findet die zweite Düsseldorf Arbitration School statt. Die Schwerpunkte werden neu geordnet. Die Fakultät erhält abermals eine Spitzenposition im CHE-Ranking.

WS 2008

Altrektor Kaiser erhält eine Ehrendoktorwürde. Bei der Düsseldorf Law School findet ein Führungswechsel statt. Dr. Dirk Zetsche, LL.M. (Toronto) übergibt die Führung an Prof. Dr. Ulrich Noack. Prof. Dr. Dietlein erhält eine Ehrenmedaille. Prof. Dr. Lorz kehrt aus dem Staatsministerium Hessen zurück. Prof. Hammel (Amerikanisches Recht) wird ernannt. Die ersten Absolventen des deutsch-französischen Studiengangs werden geehrt. Ein Austauschabkommen mit der Suffolk University Boston (USA) wird abgeschlossen. Die Düsseldorfer Vereinigung für Steuerrecht wird gegründet.

SS 2009   

Prof. Hammel (Anglo-American Law) hält seine Antrittsvorlesung.

WS 2009

Prof. Dr. Busche übernimmt das Amt des Dekans. Dr. Dr. Thiel habilitiert und Prof. Dr. Dr. h.c. Claussen wird mit dem großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

SS 2010

Prof. Dr. Hertwig wird neuer Honorarprofessor. Prof. Dr. Meier-Beck wird zum Vorsitzenden Richter am BGH ernannt.

WS 2010

Herr Prof. Dr. Feuerborn wird mit dem Lehrpreis der HHU ausgezeichnet, Dr. Beurskens erhält den Hein@ward für eTeaching. Prof. Dr. Reichman (Interdisciplinary Center Herzliya) wird die Ehrendoktorwürde verliehen.

SS 2011

Prof. Dr. Kersting erhält einen Ruf nach Tübingen und Dr. Lüdicke wird zum Honorarprofessor ernannt. Prof. Dr. Klenke wird Regierungspräsident und Prof. Dr. Drüen Richter am FG Düsseldorf.

WS 2011

Prof. Dr. Lorz wird neuer Dekan. Prof. Dr. Kersting lehnt den Ruf nach Tübingen ab und bleibt in Düsseldorf. Prof. Dr. Drüen erhält einen Ruf nach Trier. Dr. Lindemann und Dr. Zetzsche habilitieren.

SS 2012

Prof. Dr. Lorz wird Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium und Prof. Dr. Feuerborn neuer Dekan der Juristischen Fakultät. Prof. Dr. Drüen lehnt seinen Ruf nach Trier ab und bleibt in Düsseldorf. Dr. Endriss wird zur Junior-Professorin und Dr. Payandeh zum Junior-Professor ernannt. Dr. Krüper habilitiert und ist neuer Privatdozent. Mit der Bond University in Australien wird eine Partnerschaft vereinbart.

WS 2012

Der Lehrstuhl für Unternehmenssteuerrecht (Prof. Dr. Drüen) wird in Lehrstuhl für Unternehmenssteuerrecht, Bilanzrecht und Öffentliches Recht umbenannt.

SS 2013

Dr. Meyer-Lindemann, Dr. Zimmermann und Dr. Strohn werden zu Honorarprofessoren ernannt. Das Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht und das Institut für Kartellrecht werden gegründet.

WS 2013

Dr. Michael Beurskens habilitiert. Prof. Dr. Lorz wird zum Kultusminister in Hessen ernannt.

SS 2014

Prof. Dr. Altenhain wird Dekan. Prof. Dr. Olzen hält seine Abschiedsvorlesung und bekommt im Rahmen der Feier zur 20 Jährigen Partnerschaft zwischen dem Interdisciplinary Center in Herzliya und der Juristischen Fakultät den Titel „Honorary Fellow“ verliehen. Dr. Heiko Sauer habilitiert. Prof. Dr. Lorz wird apl. Professor der Juristischen Fakultät. Prof. Dr. Drüen erhält einen Ruf an die LMU München und Prof. Dr. Hilbig-Lugani wird zur Professorin für Bürgerliches Recht ernannt.

WS 2014

 

Die 74. Staatsrechtslehrertagung findet unter der Organisationsleitung von Prof. Dr. Michael in Düsseldorf statt. Das Institut für Unternehmenssteuerrecht wird gegründet.

SS 2015

Prof. Dr. Kreuter-Kirchhof wird zur Professorin für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht ernannt. Prof. Dr. Drüen wechselt nach München.

WS 2015

Der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht (Prof. Dr. Hilbig-Lugani) wird in Lehrstuhl für deutsches, europäisches und internationales Privat- und Verfahrensrecht umbenannt. Dr. Fuchs und Dr. Leuering werden zu Honorarprofessoren ernannt.

SS 2016

Prof. Dr. Michael wird Dekan.

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