Arbeitsgemeinschaften

Für die Studierenden des ersten Fachsemesters werden ab der dritten Vorlesungswoche folgende vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaften angeboten:

  • Bürgerliches Recht I (Allgemeiner Teil des BGB)
  • Strafrecht I (Allgemeiner Teil des StGB I)
  • Öffentliches Recht I (Grundrechte)

 

1. Zum Belegungsverfahren:

a) Erstes Belegungsverfahren (Losverfahren): 

In einem ersten Zeitraum (02.10.2017 - 17.10.2017) soll jede/r betreffende Studierende über das Studierendenportal eine Liste der von ihm/ihr gewünschten Arbeitsgemeinschaften zusammenstellen; jeder Arbeitsgemeinschaft ist dabei eine Priorität zuzuweisen. Eine spätere Anmeldung oder Zulassung ist grundsätzlich nicht mehr möglich!

Beispiel: Sie möchten sich für Arbeitsgemeinschaften im Bürgerlichen Recht I, Strafrecht I und Öffentlichen Recht I anmelden. Sie wählen für jedes dieser Fächer möglichst viele für sie akzeptable Termine und Dozenten. Zugeteilt wird Ihnen dann (maximal) eine AG pro Fach, also höchstens drei verschiedene Arbeitsgemeinschaften. Terminkollisionen werden automatisch verhindert.

Sie werden nicht in Arbeitsgemeinschaften gelost, denen Sie keine Priorität zugewiesen haben. Sollten Sie sich nur für eine AG bewerben, die Ihnen zeitlich am liebsten ist, gehen Sie das Risiko ein, gar keinen Platz (!) zu bekommen. Ihre Chancen, überhaupt eine AG zu erhalten, sind daher geringer, wenn Sie nur eine oder wenige Veranstaltungen mit Prioritäten belegen. 

Nach Abschluss der Anmeldephase werden die Plätze vergeben. Sobald die Verteilung erfolgt ist, sehen Sie Ihre Arbeitsgemeinschaft(en) im Studierendenportal. Der Zeitpunkt der Anmeldung spielt keine Rolle. Es wird zufällig unter Berücksichtigung der Prioritäten gelost.

Die Arbeitsgemeinschaften sind grundsätzlich auf eine Teilnehmerzahl von maximal 20 Studierenden ausgelegt.

b) Zweites Belegungsverfahren (Windhundprinzip):

In einem zweiten Zeitraum (21.10.2017 - 27.10.2017) können sich diejenigen, die noch keinen Platz in einer Arbeitsgemeinschaft bekommen haben, in einem zweiten Belegungsverfahren zu den Arbeitsgemeinschaften anmelden, in denen noch Plätze frei sind. 

Bitte beachten Sie hierbei aber, dass Doppelbelegungen von gleichartigen Arbeitsgemeinschaften zum Ausschluss aus allen Arbeitsgemeinschaften dieses Semesters führen. Sorgen Sie also in jedem Fall dafür, dass Sie nicht zwei gleichartige Arbeitsgemeinschaften belegt haben.

Studierende, die entgegen unserer ausdrücklichen Empfehlung im ersten Belegungsverfahren eine zu geringe Anzahl an Arbeitsgemeinschaften gewählt und deshalb in einer oder mehreren Arbeitsgemeinschaften keinen Platz zugewiesen bekommen haben, können einen Platz über das zweite Belegungsverfahren bekommen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Studierende, die aus anderen Gründen noch keinen Platz in den Arbeitsgemeinschaften belegt haben.

c) Drittes Belegungsverfahren (Windhundprinzip):

In dem letzten Zeitraum (28.10.2017 - 24.11.2017) werden die Restplätze, welche auch nach der zweiten Belegungsrunde noch frei sind, für alle Semester des Studiengangs Rechtswissenschaften geöffnet.

Bitte beachten Sie hierbei aber, dass Doppelbelegungen von gleichartigen Arbeitsgemeinschaften zum Ausschluss aus allen Arbeitsgemeinschaften dieses Semesters führen. Sorgen Sie also in jedem Fall dafür, dass Sie nicht zwei gleichartige Arbeitsgemeinschaften belegt haben.

 

2. Zum Nachweis der Teilnahme:

Über die regelmäßige Teilnahme an einer AG wird den Studierenden nur nach Bedarf eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Voraussetzung ist, dass der betreffende Studierende

a) in der jeweiligen AG einen Platz erhalten und

b) nicht öfter als dreimal gefehlt hat. 

Allerdings ist die regelmäßige AG-Teilnahme weder Voraussetzung für die Schwerpunktbereichsprüfung noch für die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung.

Sie hilft jedoch beim Erlernen der gutachterlichen Falllösung und dienen damit der Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausuren sowie auf die späteren Prüfungen im Rahmen des Studiums. 

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Juristischen Fakultät