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Ein besonderer Abschied: Katrin Rottländer-Peters tritt in den Ruhestand

30 Jahre lange hat Katrin Rottländer-Peters die Geschicke der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität maßgeblich geprägt - jetzt tritt die langjährige Dekanatsgeschäftsführerin in den Ruhestand. Damit geht eine Ära zu Ende. Im Mai 1995 begann die Juristin ihre Tätigkeit erst als Wissenschaftliche Hilfskraft, dann als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dekanat. Neben der Sekretärin Frau Proschinski war sie die einzige Mitarbeiterin, die sich um die Verwaltung der jungen Fakultät kümmerte. Damals war die Düsseldorfer Jura-Fakultät gerade neu gegründet. Sie residierte noch im sogenannten Studienhaus, einem Gebäude nahe des heutigen Landtags, das inzwischen abgerissen ist.

Doch während die Fakultät umzog, erheblich wuchs und sich in vielerlei Hinsicht veränderte, blieb eines gleich: Katrin Rottländer-Peters saß in der eigentlichen Schaltzentrale der Fakultät, sie war die heimliche Managerin. Mittlerweile mit dem Titel "Dekanatsgeschäftsführerin" ausgestattet verantwortete sie den Haushalt der Fakultät, kümmerte sich um die Vorlesungsplanung, um Studienreformen, Berufungsverfahren, neue Räumlichkeiten oder die Kontakte zur Universitätsverwaltung. Kurz: Ohne sie wäre der erfolgreiche Auf- und Ausbau der Fakultät nicht denkbar gewesen. 17 Professorinnen und Professoren bekleideten "unter ihr" in wechselnder Folge das Amt des Dekans bzw. der Dekanin. Diese waren in großer Zahl zur stimmungsvollen Abschiedsfeier der Fakultät in der Außenstelle Graf-Adolf-Straße gekommen.

Die Alt-Dekane ließen den Staffelstab noch einmal herumgehen und berichteten von der Zusammenarbeit, launige Anekdoten inklusive. Deutlich wurde dabei: Das Management der Fakultät blieb für Studierende und Beschäftigte meist völlig geräuschlos, weil Frau Rottländer-Peters mit enormem Einsatz, fachlich hervorragender Expertise und geschickter Führung Herausforderungen löste und der Fakultät ihre Entwicklung ermöglichte.

Frau Rottländer-Peters selbst dankte zum Abschied vor allem dem Team im Dekanat, das über Jahre gewachsen war und die überall zunehmenden Anforderungen bewältigte. Gekommen waren unter anderem auch die frühere Dekanatsassistentin Frau Falagán sowie die bereits den Ruhestand genießenden Professoren Dirk Olzen, Helmut Frister, Martin Morlok, Ulrich Noack und Horst Schlehofer. Frau Rottländer-Peters versprach, der Fakultät auch künftig gewogen zu bleiben. Zur Verabschiedung gab es unter anderem eine "Festschrift", die Dekanin Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof überreichte, ein Quiz des Dekanats-Teams und musikalische Umrahmung durch Alexander Hefny und Calvin Hasselbring, zwei Musik-Studenten der Robert-Schumann-Hochschule.

Eine neue Leitung für das Dekanat ist bereits gefunden: Die Fußstapfen werden von gleich zwei Personen als Co-Geschäftsführer gefüllt werden. Der bisherige stellvertretende Dekanatsgeschäftsführer Peter Noack wird gemeinsam mit Dr. Laura Morris, die vom Rhine Ruhr Center for Science Communication an die Fakultät gewechselt ist, die Geschäftsführung übernehmen.