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IBA ICC Moot Court

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf nimmt zum ersten Mal am IBA ICC Moot Court teil!

 

Allgemeine Informationen

Seit 2017 hat sich die IBA mit dem Grotius Center for International Legal Studies der Universität Leiden zusammengetan, um die einwöchige IBA ICC Moot Court Competition zu veranstalten, der Jurastudenten aus der ganzen Welt anzieht, um ihre Fähigkeiten als internationale Anwälte zu testen und zu verbessern. Seit seiner Einführung im Jahr 2004 ist der Wettbewerb von 12 teilnehmenden Teams auf eine Rekordzahl von 79 Teams im Jahr 2021 rasant gewachsen. Der IBA ICC Moot Court ist ein internationaler Moot Court im Völkerstrafrecht und simuliert Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Das Finale besteht aus einem umfangreichen sechstägigen Bildungs- und Gesellschaftsprogramm, das Studierende mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlicher Kultur am IStGH in  Den Haag zusammenbringt, um ihre Fähigkeiten als zukünftige internationale Anwälte herauszufordern. Es ist einer der renommiertesten internationalen Moot-Court-Wettbewerbe und zielt darauf ab, die Kenntnisse der Teilnehmer über den IStGH, das Römische Statut und das internationale Strafrecht im Allgemeinen zu verbessern. Der Wettbewerb bietet den Teilnehmern eine großartige Gelegenheit, vor hochrangigen Expertengremien Erfahrungen bei der Artikulation von Rechtsansprüchen aus erster Hand zu sammeln. Das Gremium besteht aus Richtern internationaler Gerichte, Professoren für internationales (Straf-)Recht und anderen Juristen.

Der Fall des Wettbewerbs befasst sich mit grundlegenden Fragen des materiellen und prozessualen internationalen Strafrechts. Der Moot ist mit dem Ziel konzipiert, IStGH-Verfahren zu simulieren und Studenten in das Verfahren und einige der Rechtsfragen vor dem Gerichtshof einzuführen. Jedes Team übernimmt in einem hypothetischen Fall drei Rollen: Staatsanwalt, gesetzlicher Vertreter der Opfer und Verteidiger. Jede Rolle schreibt ein Memorandum, das von einem Rechtsexperten überprüft und beurteilt wird, um festzustellen, wer in die nächste Runde kommt. Teilnehmende Teams können verschiedene Auszeichnungen gewinnen, darunter den IBA Best Oralist Award und den Best Memorial Award.

Die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb führt zum Erwerb eines:

  • Freisemesters / fremdsprachlicher Unterricht im Umfang von mindestens 16 SWS i.S.d. § 25 Abs. 2 Nr. 5 JAG NRW
  • Seminarscheins i.S.d. § 5 Abs. 2 Nr. 4 SchwPO
  • Fremdsprachenscheins / Nachweises über den Besuch einer fremdsprachlichen rechtswissenschaftlichen Veranstaltung i.S.v. § 7 Abs. 1 Nr. 4 JAG NRW.

Anmeldung

Anmeldungen werden unter icc-moot@hhu.de bis zum 14.06.2022 entgegen genommen.

Die Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:

  • ein englischsprachiges Motivationsschreiben von etwa 1 Seite
  • ein tabellarischer Lebenslauf
  • bisherige Leistungsnachweise (Abizeugnis, universitäre Leistungen, Sprachscheine etc.)

Was sind die Voraussetzungen für eine Bewerbung?

Teilnehmen können alle Studierenden der Juristischen Fakultät. Vorkenntnisse im Völkerstrafrecht sind nicht notwendig.
Gute Englischkenntnisse und gute universitäre Leistungen werden im Bewerbungsverfahren berücksichtigt, sind aber ebenfalls keine Voraussetzung für eine Bewerbung.
Wichtig sind vor allem gute Teamfähigkeit, viel Interesse am Thema und eine hohe Motivation zum eigenständigen Arbeiten.

Nach Ende der Bewerbungsfrist erfolgen die Einladungen zu Bewerbungsgesprächen, die vom 20.06.2022 bis zum 29.06.2022 stattfinden.
Dort werden in mehreren Runden in Gruppen- und Einzelgesprächen auf deutsch und auf englisch die Kandidaten für das erste Team der HHU für den IBA ICC Moot Court ausgewählt.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des IBA ICC Moot Courts und auf der Fakultätsseite, die allgemein über Moot Courts informiert.

Allgemeine Informationen zu Moot Courts und dem Moot Court Angebot der HHU können
hier abgerufen werden.

Für weitere Fragen steht zur Verfügung.

Verantwortlichkeit: