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Aktuelles

Gemeinsamer Workshop der Schwerpunkte 1 und 7 - Internationale Klimaklagen auf der Schnittstelle von Völkerrecht und Zivilprozess

Am 28.01.2026 fand unter Beteiligung von Studierenden der Schwerpunktbereiche 1 und 7 sowie Frau Prof. Dr. Erika de Wet, LL.M. (Harvard) von der Karl-Franzens-Universität Graz und Herrn Prof. Dr. Thomas Garber von der Johannes-Kepler-Universität Linz, die im Wintersemester 25/26 als Gastprofessorin resp. Gastprofessor unsere Fakultät besuchten, ein intradisziplinärer Workshop zum Thema „Internationale Klimaklagen auf der Schnittstelle zwischen Völkerrecht und Zivilprozessrecht“ im Haus der Universität statt. Ausgerichtet wurde dieser von Frau Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, Frau Prof. Dr. Katharina Lugani und Herrn Prof. Dr. Johann Justus Vasel. 

Im Zentrum der Veranstaltung stand der grenzüberschreitende Klimaschutz, der rechtsgebietsübergreifend unter Einbeziehung der Perspektiven des Völkerrechts, des internationalen Zivilverfahrensrechts sowie des Kollisionsrechts beleuchtet wurde. Die Darstellung erfolgte durch sorgfältig vorbereitete Vorträge der Studierenden der beteiligten Schwerpunktbereiche zu den verschiedenen Problematiken im Bereich der internationalen Klimaklagen. 

Den Beginn der Veranstaltung bildete – nach einem kleinen musikalischen Einstieg und herzlicher Begrüßung – ein in den Workshop und die Thematik einführender Vortrag von Frau Prof. Dr. Katharina Lugani und Herrn Prof. Dr.  Johann Justus Vasel. Daran schloss sich zunächst ein Grundlagenblock an, der vor allem die Verbindungen des Völkerrechts und Internationalen Verfahrens- bzw. Privatrecht am Beispiel der Klimaklagen in den Blick nahm. Anschließend wurde Bezug die völkerrechtliche Perspektive eingenommen, insbesondere durch kritische und folgenbetrachtende Analysen zum Klimaseniorinnenurteils des EGMR, dem Gutachten des IGH zum Klimaschutz sowie dem Gutachten des Internationalen Seegerichtshofes. Nach angeregten und ertragreichen Diskussionen im Anschluss an die jeweiligen Vorträge wurde die Veranstaltung nach einer Mittagspause mit Vorträgen zu international-zivilverfahrensrechtlichen Themen im Bereich der internationalen Klimaklagen fortgesetzt, die vor allem internationale Zuständigkeitsfragen in den Problemkreisen des forum shoppings und eines möglichen grenzüberschreitenden kollektiven Rechtsschutz im Bereich der Klimaklagen sowie die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Klimaschutzurteile behandelten und viel Stoff für spannende Diskussionen lieferten. Den Abschluss bildete die kollisionsrechtliche Perspektive mit Anknüpfungsfragen bei außervertraglicher Klimahaftung in Fällen grenzüberschreitender Umweltschäden sowie Problemen bei klimabedingten Leistungsstörungen im internationalen Verkehr. 

Die Veranstaltung endete schließlich mit einem abschließenden Fazit durch die Frau Prof. Dr. Erika de Wet, LL.M. (Harvard) und Herrn Prof. Dr. Thomas Garber sowie Frau Prof. Dr. Katharina Lugani und Herrn Prof. Dr. Vasel. 

Wir danken ganz herzlich allen voran den vortragenden Studierenden, die durch Ihre hervorragend ausgearbeiteten und vorgestellten Beiträge maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein weiterer ganz herzlicher Dank gilt selbstverständlich unseren beiden österreichischen Gästen Prof. Dr. Erika de Wet, LL.M. (Harvard) und Herrn Prof. Dr. Thomas Garber für ihre Mitwirkung und die von ihnen gelieferten, bereichernden Einblicke in die Welt der internationalen Klimaklagen. 

Kategorie/n: Lugani