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Europe in the City: „Klimaschutz in der EU - der Rechtsrahmen für den Weg zur Treibhausgasneutralität“

Am 03.05.2021 lud das Düsseldorfer Institut für Energierecht (DIER) im Rahmen der Düsseldorfer Europawoche „Europe in the City“ zu einer interaktiven Veranstaltung zum Thema „Klimaschutz in der EU – Der Rechtsrahmen für den Weg zur Treibhausgasneutralität“ ein. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich mit den Klimaschutzzielen und Klimaschutzmaßnahmen der EU. Sie wählten zwischen verschiedenen Wissenschafts-Talks zu Forschungsthemen des Instituts und erhielten so einen Einblick in zentrale Fragen des Klimaschutzrechts.

Nach einer Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Christian Kersting führte Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof in einem interaktiven Format in das europäische Klimaschutzrecht ein. Die Teilnehmenden konnten ihr Wissen im Bereich des Klimaschutzes in einem Quiz testen und selbst die Ziele des Energie- und Klimaschutzrechts – den Klima- und Umweltschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit – priorisieren.

Anschließend stellten Doktorandinnen und Doktoranden des DIER ihre Forschungsprojekte in den verschiedenen Bereichen des europäischen Klimaschutzrechts in Kleingruppen vor. In der ersten Runde widmete sich Lea Ruschinzik der Governance Verordnung der EU, die die europäische Klimaschutzstrategie koordiniert. Währenddessen stellte in dem zweiten Raum Jan Diedrichs, moderiert von David Sasserath, den europäischen Emissionshandel als marktbasiertes Klimaschutzinstrument vor, das verlässlich die festgelegten Klimaschutzziele erreicht. Sarah Kleinschumacher betonte im dritten Raum die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiewende und erläuterte die verschiedenen Herstellungsformen von Wasserstoff und deren Nutzen für die Energiewende.

Nach einer kurzen Pause konnten die Teilnehmer*innen in der zweiten Runde abermals zwischen drei Themen wählen. Im ersten Raum widmete sich Paul Jahn der Digitalisierung der Energiewende und verdeutlichte, dass deren besondere Chance auch darin liegt, Private nicht nur als Verbraucher, sondern auch als Stromerzeuger in die Energieversorgung einzubinden. Im zweiten Raum befasste sich Jan Diedrichs mit dem nationalen Emissionshandel als Klimaschutzinstrument, während Verena Allstadt im dritten Raum das derzeit anhängige EuGH-Verfahren zur Unabhängigkeit der Bundesnetzagentur vorstellte.

Nach sehr angeregten Diskussionen in den einzelnen Gruppen kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder im Hauptraum zu einem kurzen Fazit zusammen.

Kontakt

Foto von Charlotte Kreuter-Kirchhof

Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof
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